Mai-Rundbrief

Mein Mai-Rundbrief

Mein Mai-Rundbrief

Hier könnt Ihr meinen Rundbrief vom Mai herunterladen:

Rundbrief 26 im Mai 2016 ( einfach draufklicken)

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Vorerst neue Wege …

In meiner Pfuhler Heimatgemeinde

In meiner Pfuhler Heimatgemeinde

 Beim Interview im Gottesdienst

Beim Interview im Gottesdienst

Der Kinderchor in Aktion

Der Kinderchor in Aktion

Wie viele wissen, bin ich in meinem „Heimatjahr“. Nach vier Jahren Malawi bin ich ein Jahr lang Deutschland. Ich war am Fragen, wie es zukünftig weitergehen soll für mich und ob Malawi wieder dran ist. Ich wollte meine Gemeindeleitung in Pfuhl konkret um Gebet und Rat für meinen weiteren Weg bitten. Genau in der Woche, in der ich diesen Schritt tun wollte, bekam ich die offizielle Anfrage meiner Gemeinde, ob ich nicht meinen Heimataufenthalt verlängern und in dieser Zeit mit Flüchtlingen arbeiten könnte. Das war dann für mich wie eine offene Tür, zu der ich vollen Herzens Ja sagen konnte. Ich werde weiterhin bei der Liebenzeller Mission angestellt sein und danke gerne den Verantwortlichen, dass sie mir diese Möglichkeit gewähren. Das Thema „Flüchtlinge“ bewegt uns alle!

Am 6. März war im Rahmen eines Familiengottesdienstes in der Landeskirchlichen Gemeinschaft Pfuhl meine Amtseinführung. Der bekannte Pfuhler Kinderchor hatte ein Anspiel und auch ein Lied zu diesem Thema verfasst. So passte das prima!

Mein Wunsch ist, dass sich sehr viele Gemeindeglieder motivieren lassen für diese interessante und wertvolle Arbeit.

Gebet ist sehr wichtig, damit die Arbeit, die noch in losen Strukturen steckt, eine gute Form annimmt. Herzlichen Dank an alle Beter, die mein Anliegen auch zu ihrem machen. Wer diese Arbeit finanziell mittragen möchte kann an die Liebenzeller Mission (IBAN DE27 6665 0085 0003 3002 34,
BIC: PZHSDE66) spenden mit dem Verwendungszweck „Arbeit Marion Engstler“. Herzlichen Dank auch dafür. Eines ohne das andere geht nicht.

Ein herzliches Gott segne Sie/euch!

 

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Malawi-Impressionen ohne mich

Marion Engstler SteckbriefLeider konnte ich auf Tagungen des Deutschen Frauen-Missions-Gebetsbundes (DFMGB) nicht dabei sein. Dennoch hatte die Verantwortliche eines Kreises in der Pfalz eine gute Idee: Sie bat mich um die Powerpoint Präsentation und ich schrieb den Text dazu auf, der dann vorgelesen wurde. So konnte ich auch kürzlich die CD mit dem Text für die DFMGB-Tagung in Bad Teinach-Zavelstein verschicken und ich bekam schon sehr positive Rückmeldungen darauf. Die Beterinnen dieser Organisation beeindrucken mich immer wieder damit, dass sie informiert sind über die Missionarinnen und treu für sie beten. Wenn sie dann eine dieser Frauen persönlich kennenlernen durch einen Vortrag, lässt das ihr Herz buchstäblich höher schlagen.

Auch die Flyer, die die Liebenzeller Mission für jeden Missionar im Reisedienst zur Verfügung stellt, samt den persönlichen Gebetskarten, fanden so ihren Weg zu den Tagungen. Und ich bin mir sicher: für die darin weitergegebenen Informationen wird gebetet!

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Elefantenkegeln und selbstgemachte Erdnussbutter

Kinder und Mamas hören gespannt zu

Kinder und Mamas hören gespannt zu

Ist ja unglaublich!

Ist ja unglaublich!

Bei der gemeinsamen Rettungsaktion

Bei der gemeinsamen Rettungsaktion

Alle sind mit Feuereifer dabei ...

Alle sind mit Feuereifer dabei …

... und Marion mittendrin

… und Marion mittendrin

Erdnussbutter selbst gemacht!

Erdnussbutter selbst gemacht!

Stampfen! Immer fleißig stampfen!

Stampfen! Immer fleißig stampfen!

Sind wir nicht hübsch?

Sind wir nicht hübsch?

Am 25. Juni fand in Bobingen in der Nähe von Augsburg das Abschlussfest des Schülerhauskreises bei Familie Wimmer statt. 27 Kinder kamen und fünf Mamas nutzten die Gelegenheit, dabei zu sein. Bei afrikanischen Spielen wie „Elefantenkegeln“ und „Erdnussbutter machen“ hatten die Kinder ihren Spaß. Nach einer Erfrischungspause ging es weiter mit einem Quiz, bei dem afrikanische Tiere erraten wurden. „Ein Tag im Leben von Tamara“ fesselte die Kinder. Dieses Mädchen, das in einem malawischen Buschdorf zu Hause ist, lebt ganz einfach, und hat noch nicht einmal ein Bett, in dem sie schlafen kann. Viele interessante Gegenstände aus Malawi brachten die Kinder zum Staunen, zum Beispiel ein selbstgebasteltes Auto oder ein Fußball aus alten Plastiktüten, der mit einer Schnur aus alten Autoreifen zusammengehalten wird. Bei einer Rettungsaktion von Playmobilfiguren wollte jeder beteiligt sein. Kurz: ein gelungener Nachmittag, den die Kinder (und die Mamas) nicht so schnell vergessen werden.

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Stippvisite in der Zentrale in Liebenzell

In den vergangenen Tagen hatte ich mehrmals die Gelegenheit, auf dem Missionsberg zu erzählen, wie es mir in Malawi erging: In der sogenannten Chapel Hour (Gebets- und Informationsveranstaltung für alle Studierenden und Mitarbeiter auf dem Missionsberg, jeden Dienstag von 12:00 Uhr bis 12:30 Uhr) und bei den Schwestern im Feierabendhaus. Das spürbare Interesse an meiner Arbeit und meiner Person tat echt gut. Danke, dass ihr „Bergbewohner“, insbesondere aber auch ihr Schwestern auf dem Missionsberg in den vergangenen Jahren so treu für mich gebetet habt! Ich lebe tagtäglich davon … und natürlich von Gottes Güte, Barmherzigkeit und Leitung.

Froh bin ich auch für offene Ohren und Herzen, wenn ich im Gespräch mit meinen Vorgesetzten im Bereich Mission bin. Und danke für alle administrative Hilfe im Bereich Mission, durchs Personalbüro, die Adressen- und Spendenzentrale, die Finanzbuchhaltung … Es ist echt klasse, hier so versorgt zu werden.

 

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Pfingstmissionsfest 2015 – Thema: Dem Leben ein Zuhause geben

„Zuhause ist, wo man verstanden wird“ zitierte ich am 24. Mai beim Pfingstmissionsfest auf der Bühne in Bad Liebenzell ein Kalenderblatt. Und es ist schön, in Deutschland Zeit und Gelegenheit zu haben um Menschen zu treffen, die mich verstehen. Es war einfach klasse, viele liebe Menschen beim Pfingstmissionsfest zu treffen und der Tag ging unheimlich schnell vorbei. Vielen Dank allen, die da waren. Und für den, der nicht dabei sein konnte hier ein Ausschnitt vom Pfingstmissionsfest mit meinem Beitrag.

Herzliche Grüße, Marion

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Ein sprechender Computer und ein Seifenkistenrennen …

"Hey, du Missionar ..."

„Hey, du Missionar …“

Missionare aus aller Welt auf der Bühne

Missionare aus aller Welt auf der Bühne

Interessierte Besucher im Malawi-Zimmer

Interessierte Besucher im Malawi-Zimmer

Rettungsaktion

Rettungsaktion

Ein Fußball aus alten Plastiktüten

Ein Fußball aus alten Plastiktüten

Eine kaputte Glühbirne als Öllampe

Eine kaputte Glühbirne als Öllampe

Gestern fand ein für Kinder und Erwachsene begeisterndes Kindermissionsfest (KiMiFe) in Bad Liebenzell statt. Und wir Missionare waren ein Teil davon. Es ist immer wieder berührend, wenn das Lied: „Hey, du Missionar. Es ist schön, dich heut‘ zu sehn“ von mehr als 3000 Besuchern gesungen wird. Währenddessen laufen die Missionare fahneschwenkend in Landestracht durch das Zelt.

In der Mittagspause hatten die Kinder die Möglichkeit „Afrika“ zu besuchen – ein Sambia-Zimmer und „mein Malawi-Zimmer“. Dort erklärte und zeigte ich ihnen verschiedene originelle Alltagsgegenstände, wie z.B. eine Öllampe aus einer kaputten Glühbirne und Altblech, Musikinstrumente aus Kürbissen, und einen Fußball aus alten Plastiktüten zusammengehalten von Gummischnüren aus alten Autoreifen. Eine Rettungsaktion mit Playmobilfiguren und einem Floß motivierte die Kinder dafür zu beten, dass Gott Missionare zu den Kindern in Malawi schickt.

Von mitreißenden Liedern und einem spannenden Bühnenstück mit sprechendem Computer und Seifenkistenrennen waren nicht nur die Kinder sondern auch die Erwachsenen beim KiMiFe-Programm wieder tief beeindruckt und angesprochen vom Glauben an Jesus und seiner Liebe. Weitere Eindrücke vom Kindermissionfest findet ihr unter www.kimife.de.

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Unvergesslich: Drei Monate Afrika – das Impact-Team

Bei Sintos zu Hause

Bei Sintos zu Hause

Selfie im Auto

Selfie im Auto

Gemeinsam musizieren macht Freude

Gemeinsam musizieren macht Freude

Vor unserer "Impact-Villa"

Vor unserer „Impact-Villa“

Anfang des Jahres 2015 waren Simon, Sarah, Simon, Katharina, Katja, Minke und Patrick für drei Monate in Malawi. Von ihren besonderen Erfahrungen in dieser Zeit wird das Impact-Team auf dem Evangelischen Kirchentag auf dem Markt der Möglichkeiten am 6. Juni in Stuttgart berichten. Thema: „Horizonte erweitern – Glauben teilen im Freiwilligendienst“. Um 15:30 Uhr wird das Programm starten und dauert 45 Minuten. Mit malawischer Musik, einer Wasserbomben-Schokokuss-Schleuder und mitreißenden Berichten wollen wir die Zuhörer begeistern für einen Kurzzeiteinsatz mit der Liebenzeller Mission – aber vor allem auch für Jesus Christus.

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Wieder zu Hause!

Nun bin ich wieder in Deutschland gelandet! Begonnen hat meine Rückreise ja nicht ganz so toll. Mein Flug war nämlich gestrichen und das Reisebüro hatte vergessen, mir dies mitzuteilen. Deshalb musste ich von Donnerstag auf Freitag nochmal in Blantyre übernachten (zum Glück auf Kosten des Reisebüros). Ansonsten lief der Rückflug reibungslos. Ich konnte leider nur wenig schlafen, bin dann aber am Samstagmorgen glücklich und mit beiden Koffern in Stuttgart angekommen.

Dort wurde ich von meiner Familie und Freunden voller Freude empfangen. Das war ein „Hallo“ nach 14 Monaten. Gleich am Flughafen haben wir uns bei Saft und Butterbrezeln ein wenig ausgetauscht. (Martin, vielen Dank dafür!) Nach einigen Minuten und ein paar Willkommensgeschenken sind wir dann noch gemeinsam zu McDonald‘s gleich um die Ecke, um noch etwas mehr Zeit miteinander zu verbringen. Anschließend fuhren meine Eltern und ich heim nach Pfuhl (Neu-Ulm). Jetzt hab ich noch ein paar Tage Zeit, um zu regenerieren, einige Botengänge zu machen, mich wieder einzurichten und einfach anzukommen.

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In den Startlöchern für den Heimataufenthalt

 

„Auf gehts, nach Deutschland!"

„Auf gehts, nach Deutschland!“

Über den Wolken ...

Über den Wolken …

Die übliche Frage der Stewardess: "Chicken or beef?"

Die übliche Frage der Stewardess: „Chicken or beef?“

Dies ist nun vorerst der letzte Homepage-Eintrag aus Malawi.

In Liwonde hatte ich am Montag noch letzte Begegnungen. Vier Frauen aus Balaka, die mit dem Unterricht des chronologischen Bibelprogramms dieses Jahr weitermachen, habe ich Unterrichtsmaterial übergeben. Letztes Jahr haben sie zwei mal fünf Tage unterrichtet, mit eigenen Mitteln was das Essen anbelangt, das ist eine großartige Sache.

Auch meine Kollegen aus Papua-Neuguinea werde ich das letzte Mal sehen, sie kehren im Dezember nach sechs Jahren Dienst in Malawi auf ihre Heimatinsel Manus zurück.

Am Dienstag und Mittwoch werden die letzten Dinge im Haus weggepackt, die Übergabe von Haus und Hunden erfolgt noch an meinen Teamleiter Michael. Am Donnerstag werde ich dann auf dem Weg nach Deutschland sein. Vielleicht treffen wir uns ja mal – zum Beispiel am 24. Mai in Bad Liebenzell beim Pfingstmissionsfest.

Vielen Dank für Euer Interesse für mich, das Land Malawi und die Arbeit hier. Danke für alle Gebete!

Herzliche Grüße,
Marion

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„Anders denken, anders reden, anders glauben“

Anders denken, anders reden, anders glauben

Anders denken, anders reden, anders glauben

… unter diesem Titel lief vergangene Woche die aktuelle Folge des Fernsehmagazins der Liebenzeller Mission „weltweit – am Leben dran“. Und ich war Teil dieser Sendung. Wer die Sendung verpasst hat und sie gerne noch anschauen möchte, kann dies tun unter www.liebenzell.tv/364. Mein Beitrag kommt am Ende der Sendung. Viel Spaß beim Anschauen.

Eure Marion

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Dezember-Rundbrief

Mein Dezember-Rundbrief

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Rundbrief 25 im Dezember 2014 ( einfach draufklicken)

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Gottesdienst-Gesang in Malawi: Bewegt und authentisch

Kürzlich habe ich begeistert über den Besuch in der Dorfkirche bei Pastorenehepaar Jekup geschrieben. Nicht nur sie sind sehr authentisch. Auch beim Gesang im Gottesdienst konnte man das innere Mitgehen der Gottesdienstteilnehmer erleben. Hier ein Lied, das während des Gottesdienstes gesungen wurde – mit Übersetzung!

 

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Neuer Rundbrief

Mein neuer Rundbrief

Mein neuer Rundbrief

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Rundbrief 24 im Oktober 2014 ( einfach draufklicken)

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Besuch bei Grace Pondrun

Besuch bei Grace Pondrun

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Das Pastorenehepaar Jekup – ein echtes Vorbild

Kürzlich war ich in einer einfachen Dorfkirche. Dort habe ich das Pastorenehepaar Jekup kennengelernt und ich war sehr, sehr beeindruckt.

Die Gottesdienstbesucher hatten fast alle eine Bibel. Das ist die Ausnahme in Dorfkirchen. Pastor Jekup hat in der Predigt im Gottesdienst in geistlich feiner Art und Weise Dinge auf den Punkt gebracht. Er sagte zum Beispiel: „Bevor ihr rausgeht und anderen etwas von Jesus weitersagt ist es ganz wichtig, dass ihr selbst wisst, was Jesus seinen Jüngern über eine Zeit von drei Jahren weitergegeben hat.“ Er hat es dann öfters wiederholt, so dass es auch in Erinnerung bleibt.

Es war sehr gut zu sehen, dass er die Mitglieder seiner Kirche mitnehmen kann. Das was er lebt ist authentisch. Wir hatten noch die Möglichkeit, sie daheim zu erleben, zu sehen, wie sie in ihrem Hinterhof ihre Tiere halten. Schön war, dass er sagte, sie wollen sich als Familie und auch als Pastorenehepaar nicht auf westliche Hilfe verlassen, die Hand aufhalten und sagen: „Wir sind ja so arm! Ihr müsst uns helfen!“ Er hat betont, er arbeitet selbst auf seinem Feld, stellt keine Leute an fürs Anpflanzen und Ernten. Er macht das ganz bewusst so, um ein Beispiel zu sein für seine Gemeindeglieder und Nachbarn. Er möchte zeigen: Wir haben die Kraft, wir können das doch machen, wir können mit eigener Leistung auch etwas erwirtschaften, so dass es uns gut geht und wir als Malawier leben können.

Die Jekups ergänzen sich gegenseitig. Sie haben ein offenes Miteinander, was für mich beispielhaft war. Seine Frau darf ihn auch korrigieren, er darf sie korrigieren. Die Mehrheit der Malawier lebt das nicht so. Der Mann geht mit irgendwelchen andern Männern seinen Geschäften nach, die Frau ist mit andern Frauen zusammen und hat relativ wenig mit ihrem eigenen Mann zu tun. Oft kennen sich die Ehepaare gar nicht so gut, was ein Grund ist, dass sich viele einfach auch wieder trennen. Aber diese Jekups waren vorbildlich. Das hat mich sehr begeistert.

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Begegnungen im Alltag

Die Bank in Zomba

Die Bank in Zomba

Die Tür der Bank wird mir aufgehalten. Ich bedanke mich auf Chichewa, was den jungen Mann so freut, dass er mich gleich darauf am Bankschalter anspricht und wissen möchte, wer ich bin. Er heißt Patrick, ist Soldat und kam mit seiner Familie vor ein paar Wochen nach Zomba. An geistlichen Dingen ist er sehr interessiert und ich werde ihm demnächst gute Literatur vorstellen, die wir verkaufen.

Begegnung vor der Post

Begegnung vor der Post

Beim Post holen

Beim Post holen

Die Post ist genau gegenüber der Bank. Dort kommt Stella auf mich zu und möchte Gesprächsguthaben fürs Handy verkaufen. Ich habe noch genügend und lehne freundlich ab. Dann fragt sie mich, ob ich sie nicht anstellen könnte – eine völlig normale Sache hier. Für viele Dinge hat der normale Bürger jemanden angestellt. Da ich weiß bin, weckt das in ihr noch mehr Hoffnung. Wir kommen ins Gespräch und ich erkläre ihr, dass „Otto-Normalbürger“ bei uns in Deutschland keinen Arbeiter hat, sondern alles selber tut.

Gespräch mit dem Zeitungsverkäufer

Gespräch mit dem Zeitungsverkäufer

Irgendwie kamen wir dann aber darauf zu sprechen, wie der Mensch gerettet werden kann. Mittlerweile kam der Kartoffelverkäufer James des Weges und hörte interessiert zu. Auch Emanuel, der Bananenverkäufer, stieß Minuten später dazu. Interessiert waren sie alle, aber es ist nicht einfach, aus dem bloßen Interesse mehr zu machen, konkrete Schritte auf Jesus zuzugehen und ihn schließlich anzunehmen. Zu guter Letzt hat mir dann Emanuel 200 Kwacha (200 Kwacha sind 37 Cent) als Anzahlung für eine Bibel gegeben. Ich gebe sie nicht kostenlos ab, denn auch in Malawi gilt: „Was nichts kostet ist auch nichts.“ Irgendwann, wenn er die 2 500 Kwacha bezahlt hat, übergebe ich ihm die Bibel und er wird sich sicher darüber freuen.

Das sind lohnende Begegnungen, Gott macht sie immer wieder möglich. Aber jeder dieser drei muss selber entscheiden, wie er zu Jesus und seinem Rettungsangebot steht.

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38 ganz besondere Frauen

Die Frauen beim Singen

Die Frauen beim Singen

Ganz wichtig: anschauliche Beispiele

Ganz wichtig: anschauliche Beispiele

8:30 Uhr morgens in Ubwenzi. Ubwenzi ist ein Projekt der Liebenzeller Mission und heißt Freundschaft. Draußen ist es bereits 25 Grad warm, die Sonne scheint, die Vögel zwitschern. Zwei Frauen gehen vorbei, sie sind unterwegs zum Wasserholen.

Doch die Teilnehmerinnen bekommen von all dem nichts mit. Sie singen und sind in ihrem Element. Die eingängigen Lieder und die wiegenden Bewegungen dazu tun mir immer wieder gut. Es fällt mir leicht, mich einzuklinken. Nach einigen Liedern starten wir mit der Schulung, die sich die Frauen schon so lange gewünscht haben.

Normalerweise treffen sich einmal pro Monat die 20 bis 25 „Umodzi-Frauen“ (Umodzi heißt Einheit). Es sind die Frauen von verschiedenen Kirchenleitern. Meine Kollegen Johannes und Vroni Urschitz begleiten neben vielen anderen Aufgaben auch diese Frauen und leisten hier wertvolle Arbeit. Nun konnten wir eine mehrtägige Schulung für sie planen und ich war gespannt, wie viele daran teilnehmen würden. Alle meine Erwartungen wurden übertroffen, als 38 Frauen aus 18 Kirchen vor mir sitzen, mit offenen Ohren und Herzen.

Ich erzähle die Geschichte einer anderen, fiktiven Gemeinde, webe darin die Probleme der Frauen ein, verknüpfe sie mit Bibeltexten. Die Frauen hören gebannt zu. Ich habe den Eindruck, dass Gott sie mit seinem Wort erreicht und bin ihm so dankbar, dass er mir in der Vorbereitung auf diese Schulung die Idee mit der Gemeinde-Erzählung gegeben hat. Anhand des Unterrichts können die Frauen sich fragen: Wo stehe ich in meinem Christsein? Bin ich überhaupt Christ? Wie ist es mit den anderen Gemeindegliedern? Wer hat den Heiligen Geist?

Am Ende des ersten Tages geben ein paar Frauen weiter, was ihnen wichtig wurde. Eine der Frauen sagt: „Ich möchte in meiner Familie wieder die regelmäßige Familienandacht beginnen. Früher hatten wir das einmal, aber irgendwie ist das eingeschlafen.“ Was für ein Segen!

Die Ehemänner einiger Frauen berichten am darauffolgenden Sonntag meinen Kollegen in Ubwenzi von der Begeisterung ihrer Frauen. Viele haben im Vorfeld mitgebetet, dass Gott zu den Zuhörerinnen redet und Gott hat Gebete erhört. So können die Frauen in ihren Kirchen Multiplikatoren sein und geben das Gehörte (hoffentlich) weiter.

Als ich wieder in Zomba angekommen bin, plagt mich eine Erkältung. Die habe ich mir offensichtlich auf der Fahrt nach Ubwenzi eingefangen. Ich ertrage sie gerne, wenn ich an die Frauen denke!

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Neuer Rundbrief

Mein neuer Rundbrief

Mein neuer Rundbrief

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Frau Bitress aus dem Rundbrief

Frau Bitress aus dem Rundbrief

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Rundbrief 23 im April 2014 ( einfach draufklicken)

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Einfach nett

In Deutschland war's echt kalt

In Deutschland war’s echt kalt

Der Mais wächst und gedeiht

Der Mais wächst und gedeiht

Nach einem ausgedehnten Urlaub daheim bei meinen Eltern und Freunden, hat mich nun Malawi wieder.

Malawischer Kwacha: Viel Schein, wenig wert

Malawischer Kwacha: Viel Schein, wenig wert

Es regnet in den meisten Teilen des Landes so gut und regelmäßig, dass der Mais, der hauptsächlich angebaut wird, fabelhaft wächst und Frucht trägt. Auf der Straße wird zum Teil schon frischer Mais gegrillt und verkauft.

Gestern kam ich bei einer Frau vorbei, die am Straßenrand saß und verschiedene Früchte verkaufte. Ich entschloss mich, noch ein paar Avocados zu kaufen. Es war wieder mal so richtig Malawi live: Ich nahm sechs Früchte für je 80 Kwacha. (Kwacha ist die malawische Landeswährung.) Es waren also 480 Kwacha. Dann noch vier für je 100 Kwacha (also 400 Kwacha). Die Frau versprach einen Mengenrabatt von 50 Kwacha. Um nicht vorzugreifen, ließ ich sie überlegen.

Dann überlegte ich mir, dass ich noch eine Ananas für 200 Kwacha nehmen könnte. Das machte die Sache noch schwieriger. Sie sah mich an, ich sah sie an. Irgendwann nachdem einige Zeit verstrichen war und das Ergebnis nicht kommen wollte, fragte sie mich dann: „Und wieviel ist das jetzt?“

Das ist Malawi mit seinen Leuten wie es leibt und lebt. Es ist immer wieder auf’s Neue nett. Ich liebe das und werde es in diesem Jahr wohl noch oft erleben.

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Neuer Rundbrief

2013-11-Rundbrief-Engstler-22

Mein neuer Rundbrief

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Rundbrief 22 im November 2013 ( einfach draufklicken)

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